Teaser-Video für SmartHaPSSS-Projekt veröffentlicht

Das Projekt SmartHaPSSS war im November 2021 auch auf dem hybriden Service-Kongress zur Zukunft der Dienstleistung unter dem Titel „HIGH-TECH Meets HIGH-TOUCH“ vertreten. Für die Teilnahme an der Veranstaltung in Nürnberg entstand ein eigens produziertes Teaser-Video, welches die Ziele und die wissenschaftliche Vorgehensweise des Projekts SmartHaPSSS in unter zwei Minuten informativ und kompakt zusammenfasst. Das Video ist jetzt auch für weitere Interessierte unter folgendem Link veröffentlicht: Video

Für den wissenschaftlichen Austausch steht das Autorenteam unter der folgenden Kontakt-E-Mailadresse gerne bereit: Zinke@infai.org

SmartHaPSSS Panel auf der 17. Internationalen Tagung Wirtschaftsinformatik (WI2022)

Im Rahmen der 17. Internationalen Tagung Wirtschaftsinformatik (WI2022) moderierten Dr. Christian Zinke-Wehlmann (InfAI) und Dr. Martin Schymanietz (FAU) das virtuelle Panel zum Thema „Nachhaltig und Smart – Wie können Produkte, Dienstleistungen und deren Kombination ökonomisch und gleichzeitig sozial und ökologisch gestaltet werden?“

Mitglieder der Diskussion waren u.a. Dr. Katharina Peine (Head of Product and Innovation Management, HighQ), Christian Sojka (CEO, Sojka Solutions Sondermaschinen & Anlagenbau GmbH), Prof. Dr. Jürgen Anke (Professur für Softwaretechnologie und Informationssysteme, HTW Dresden), sowie Lena Ries (wiss. Mitarbeiterin, Lehrstuhl für Corporate Sustainability Management FAU) und Andreas Jenne (Sustainability Officer, REHAU).

Aus der 60-minütigen Diskussion haben sich spannende Erkenntnisse aus den verschiedenen Perspektiven von Wissenschaft und Praxis ergeben. Praktische Ziele wurden vorgestellt, wie die Gestaltung des Verkehrswandels durch nachhaltige Mobilitätsprodukte basierend auf Schwarmintelligenz. Nicht nur in der Mobilität, sondern auch im Maschinenbau liegt die Herausforderung im Spagat zwischen individuellen Lösungsangeboten und standardisierten Prozessen und Ressourcenkapazitäten. Zur nachhaltigen Gestaltung von Prozessen und Lösungen dient der Ansatz der Kreislaufwirtschaft. Dafür ist die Umsetzungsvoraussetzung ein Bewusstseinswandel bei allen Beteiligten. Potenzielle Nachhaltigkeitseffekte sollten schon früh im Innovationsprozess betrachtet und einbezogen werden. Hierzu kann die Digitalisierung die notwendige Transparenz auf der Datenebene schaffen und zu neuen Formen der gemeinsamen Wertschöpfung zwischen Anbietern und Kunden beitragen. Neue digitale Geschäftsmodelle mit Hilfe von smarten Produkt-Service-Systemen ermöglichen ein Beziehungsgeschäft zwischen Herstellern und Anbietern. Dadurch wird die Effizienz gesteigert und die Beziehung zwischen Anbietern und Kunden intensiviert. Smarte PSS ermöglichen es so, dass wirtschaftliche und nachhaltige Ziele in Einklang gebracht werden können.

Mit mehr als 500 Teilnehmenden ist die WI-Konferenz der wichtigste Treffpunkt im deutschsprachigen Raum für Vertreter der Wirtschaftsinformatik aus Wissenschaft und Praxis.

Weitere Informationen finden sich u.a. hier: https://wi22.de/